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Aktivitäten im Harz

Im Harz gibt es geradezu grenzenlose Möglichkeiten für spannende und vielseitige Aktivitäten. Mit seinen traumhaften Landschaften, den vielen Bergen und Seen bietet der Harz für jede Altersgruppe, jeden Geschmack und jegliche Ambitionen die passenden Aktivitäten, wie etwa Wandern, Klettern, Nordic Walking, Mountain Biking, Skilanglauf, Rodel oder auch Alpinski. Wassersportfreunde kommen beim Windsurfen, Segeln, Schwimmen und Tauchen auf ihre Kosten und auch Golfsport und Gleitschirmfliegen lassen sich im Harz verwirklichen. Motorradfans nutzen den Harz mit seinen kurvigen Straßen für Ausflüge in die grüne Natur.

Für Touristen auf der Suche nach Entspannung und Erholung hält der Harz eine Vielzahl von Möglichkeiten eines Erholungs- und Wellnessurlaubs bereit. Thermal- und Mineralquellen, Saunalandschaften, Kneipp-Anlagen oder Saunalandschaften bieten in den verschiedensten Kurzentren und Wellnesshotels perfekte Bedingungen für einen erholsamen Urlaub. Der Harz mit seinen zahlreichen Aktivitäten ist ein regelrechtes Paradies für Familien und Kinder. Tiergärten, Erlebnis- und Märchenparks oder Kletterwälder lassen das Herz eines jeden Kindes höher schlagen, so wird ein jeder Harzurlaub zu einem echten Abenteuer.

Liebhaber kulinarischer Genüsse finden im Harz zahlreiche Restaurants mit gehobener Küche und regionaltypischen Spezialitäten. Zahlreiche Ferienwohnungen und Ferienhäuser präsentieren die bekannte Harzer Gastlichkeit und hochwertige Übernachtungsmöglichkeiten (auch mit Kamin). Die Vermieter bieten familiäres Flair und halten zudem zahlreiche Ausflugstipps für ihre Gäste bereit.

Wandern im Harz

Der Harz mit seiner abwechslungsreichen und faszinierenden Landschaft lädt zum Wandern als einer der schönsten Aktivitäten in diesem Mittelgebirge ein. Der Harz verfügt über weitreichende Wegenetze mit einer sehr guten Beschilderung. Wanderwege durch eine nahezu traumhafte Natur, die zu bekannten und interessanten Aussichtspunkten führen, sind bei Wanderfreunden aus Nah und Fern beliebt. Harzhütten am Wegesrand, sogenannte Bauden, und gemütliche Ausflugslokale laden zum stärkenden Verweilen und einer erholsamen Rast ein. Dabei haben Wanderfreunde die Wahl zwischen unterschiedlichen Wanderzielen, Streckenlängen und Schwierigkeitsgraden.

Zu den bekanntesten und auch eindrucksvollsten Wanderwegen des gesamten Harzes gehört der Goetheweg, dieser führt durch den Nationalpark Harz von Torfhaus bis hinauf zum Brocken, der höchsten Erhebung des Harzes. Nicht minder bekannt ist der rund 100 Kilometer lange Harzer Hexenstieg, dieser führt von Osterode bis nach Thale, vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Der Karstwanderweg, gelegen im Südharz, führt durch das faszinierende Karstgebiet, vorbei an Erdfällen, Karstquellen und Höhlen. Der Harzer Hexenstieg führt auf einer Länge von rund 100 Kilometern von Osterode über den Brocken bis nach Thale und ist als ein Hauptwanderweg mit einer überregionalen Bedeutung konzipiert sowie durchweg markiert. Er zeichnet sich durch eine sowohl kulturelle als auch landschaftliche Vielfalt aus und verläuft durch den Nationalpark Harz. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten am Wegesrand zeugen von der eindrucksvollen Historie des Harzer Bergbaus und auf einer jeden Etappe entdecken Wanderfreunde neue Aussichten.

Der Harzer Hexenstieg beginnt in Osterode auf alten Handelswegen, gelegen in Richtung Clausthal-Zellerfeld. Schmale Pfade an den Stollen, Gräben und Teichen des UNESCO Weltkulturerbes Oberharzer Wasserregal beeindrucken mit einem denkmalgeschützten System zur Speicherung und der Umleitung von Wasser, welches die Wasserräder in den umliegenden Bergwerken antrieb. Der Harzer Hexenstieg teilt sich sodann in Torfhaus. So führt eine Route über den Goetheweg hinauf auf den Brocken und von dort weiter nach Königshütte. Eine Alternativroute stellt eine Umgehung des Brockens in südlicher Richtung dar und über die Orte St. Andreasberg und Braunlage erreicht sie wieder die Hauptroute. Die Alternativroute beinhaltet weniger Höhenmeter als die Hauptroute, ist dafür jedoch einige Kilometer länger. Von Königshütte aus führen zwei Wanderrouten hin nach Altenbrak. Eine Route geht über Rübeland, die andere Route führt die Wanderfreunde an der Rappbode-Talsperre vorbei. Von Altenbrak aus erreichen die Wanderfreunde das Ende des Harzer Hexenstiegs in Thale. Mehrere Abschnitte der Harzklub-Wanderwege verbinden sich im Harzer Hexenstieg zu einer sehr abwechslungsreichen Mehrtageswanderung, die täglichen Streckenlängen können dabei durchaus variabel gehalten werden. Herbergen und Rucksackquartiere laden zu Übernachtungen ein. Anhand der eindrucksvollen Historie und Kultur der Harzgegend sowie der großen Artenvielfalt der Flora und Fauna sowie den zahlreichen landschaftlichen Highlights eröffnen sich den Wanderfreunden tiefe Einblicke in den Harz mit all seinen geologischen Besonderheiten. So ist es nicht verwunderlich, dass der Harzer Hexenstieg im Dezember des Jahres 2007 durch den Deutschen Wanderverband das Zertifikat „Qualitätsweg“ erhielt.

Auf einmalige Art und Weise verbindet der Harzer Grenzweg Geschichte, Kultur und Natur des Harzes. Dieser Wanderweg verläuft zum größten Teil auf dem ehemaligen „Kolonnenweg“ oder auf kleinen Grenzpfaden entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Der Harzer Grenzweg durchquert den Harz zwischen dem Großen Fallstein, gelegen im Norden und dem Grenzlandmuseum Tettenborn im Süden. Er verläuft dabei auf einer abwechslungsreichen und sehr spannenden Wanderroute. Der Wanderweg führt durch das das Eckertal, entlang der Eckertalsperre und über den Brocken bis zum hin Grenzöffnungsstein zwischen Elend und Braunlage. Vom Grenzlandmuseum Sorge führt er weiter über den Ring der Erinnerungen bei Beneckenstein nach Walkenried. Dort können interessierte Wanderfreunde das eindrucksvolle Zisterzienserkloster besichtigen. Entlang des Harzer Grenzwegs finden sich beeindruckende Gebirgsbäche, Moore, Felsbiotope und Fichtenwälder, Wanderfreunden eröffnen sich fantastische Aussichten auf die Bergwelt des Harzes. Der Harzer Grenzweg verfügt über eine komplett neue Beschilderung, wobei der Hauptwanderweg mit einem grünen „G“ markiert ist. Das gelbe „G“ bezeichnet Wanderwege hin zu Sehenswürdigkeiten und Denkmälern. Auch über schützenswerte Biotope informieren verschiedene Informationstafeln. Lokale Wanderreiseveranstalter informieren über Sehenswürdigkeiten und Wanderziele, so dass eine Wanderung entlang des Harzer Grenzwegs zu einem nahezu unvergesslichen Erlebnis wird.

Bereits seit Herbst 2008 geistert die Idee eines FKK-Wanderweges durch den Harz und im Mai 2010 wurde der Harzer Naturistenstieg eröffnet. Der Harzer Naturistenstieg ist der erste offizielle Nacktwanderweg Deutschlands und führt von Dankerode über die Leuscher Brücke durch das Wippertal bis hin zur Wippertalsperre und wieder zurück. Auf einer Strecke von 18 Kilometern führt er durch eine gleichermaßen landschaftliche schöne wie auch relative einsame Gegend. Entlang des Harzer Naturistenstiegs weisen Schilder mit einem nackten Wanderpärchen den Weg. Wanderer sind auf diesem Weg lediglich mit Wanderschuhen, Strümpfen, Wanderstöcken und einem Rucksack ausgestattet und können sich im Wipperstausee am Wegesrand abkühlen. Auch der Zankwieser Teich oder der Gräfingründler Teich laden zu einem entspannenden FKK-Bad ein.Große Schilder mit der Aufschrift Willst Du keine Nackten sehen, darfst Du hier nicht weitergehen“ weisen Wanderfreunde darauf hin, dass sie sich auf einem Nacktwanderweg befinden, denn der Harzer Naturistenstieg darf für „normale“ Wanderfreunde nicht gesperrt werden.

Auf einer Länge von weit über 250 Kilometern führt der Karstwanderweg von Osterode bis nach Pölsfeld durch den Landkreis Osterode (Niedersachsen), die Landkreise Nordhausen und Kyffhäuserkreis (Thüringen) und den Landkreis Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) Dabei durchquert er die sogenannte karstische Landschaft, die sich auf einer Breite von drei Kilometer und einer Länge von über 100 Kilometern von Sangerhausen bis nach Osterode. Diese Landschaft ist geprägt von weißen Dolomit- und Gipssteinbrüchen und ist in ganz in dieser Art Europa einzigartig. Die gesteinsauflösende Wasserwirkung hat in Millionen von Jahren zu Flussversinkungen, Höhlen, Karstquellen und sogenannten geologischen Orgeln geführt. Die bekanntesten natürlichen Sehenswürdigkeiten des Karstwanderweges sie die Wüstungen Königshagen, Hage und Smerbeke, die Teufelsbäder, der Wieden- und der Juessee sowie die berühmte Barbarossahöhle. Die Beschilderung des Karstwanderweges entspricht den Wegemarkierungen des Harzklubs: ein weißer Grund mit einem weißen „K“ sowie roten Querbalken versehen. Besonders in den feuchteren Jahreszeiten empfehlen sich für Wanderfreunde hohes und festes Schuhwerk. Etwa 200 Tafeln mit Erläuterungen geben nützliche Informationen über die Landschaft, die Natur- und den Umweltschutz, die Geschichte der Industrie und den dortigen Siedlungen sowie die Geologie entlang des Karstwanderweges. Aufgrund der Tatsache, dass der Karstwanderweg auch Naturschutzgebiete durchquert sowie geschützte Kultur- und Naturdenkmale berührt, werden Wanderfreunde gebeten, die in Schutzgebieten geltenden Verhaltensregeln, insbesondere das Wegegebot zu beachten.

Der romantische Harzort Hahnenklee präsentiert einen der schönsten und zugleich außergewöhnlichsten Wanderwege im gesamten Harz. Der Liebesbankweg ist der erste Premiumwanderweg Niedersachsen und wurde im September des Jahres 2007 eröffnet. Auf einer Länge von sieben Kilometern hält dieser romantische Wanderweg für die Wanderfreunde viele Überraschungen bereit. Insgesamt sind dort 25 Liebes-Holzbänke aufgebaut, die den einzelnen Beziehungs- oder Ehejubiläen gewidmet sind. Diese Bänke wurden allesamt in liebevoller Handarbeit gefertigt und finden sich an den romantischsten Stellen des Liebesbankweges. Die erste Bank widmet sich dem Anfang einer Beziehung und trägt den prägenden Namen Rendezvousbank, sodann folgen die sogenannte Hasch-Mich-Bank, die Verlobungsbank und die Hochzeitsbank. Später folgen die einzelnen Jubiläen einer glücklichen Ehe, die Papierhochzeitsbank, die Hölzerne-Hochzeit-Bank, die Rosenhochzeit-Bank sowie unter anderem die Nickelhochzeitbank, die Gläserne-Hochzeit-Bank oder die Silberhochzeit-Bank. Das abschließende Highlight bietet eine romantische Bank, die für die Kronjuwelenhochzeit steht. Hierneben beeindruckt der Liebesbankweg durch wunderschöne Aussichten, idyllische Teiche, urige Waldrestaurants und blühende Bergwiesen. Die meisten Wanderfreunde beginnen ihre Wanderung auf dem Liebesbankweg am Tor der Liebe an der Stabkirche, gelegen am Blocksberg-Parkplatz. Dieses Tor wurde aus Granit gehauen und stellt den Grundriss eines Liebespaares dar.

Mountainbiken im Harz

Der Harz ist ein wahres Paradies für Mountainbiker, gleich ob in einer Gruppe, in Familie oder als Einzelner, gleich ob für eine Tage auf einem Trail oder auch nur für ein paar Stunden. Insgesamt 62 gut ausgeschilderte Mountainbike-Strecken und vier Bikeparks mit Liften in Braunlage, Hahnenklee, Schulenberg und Thale finden sich in den weiten Landschaften des Harzes. In den Bikeparks gibt es Strecken für Freeride, Downhill und Fourcross und die Bikeparks sind genau wie die anderen Strecken im Harz passend für jeden Leistungs- und Konditionsbereich. In ganz Norddeutschland findet sich keine vergleichbare Region mit einem solchen guten und anspruchsvollen Streckennetz für Radfahrer. Viele Veranstalter von geführten Mountainbike-Touren haben eine Vielzahl von abwechslungsreichen Strecken sämtlicher Schwierigkeitsgrade in ihrem Programm. Zudem verleihen sie Bikes und GPS-Systeme sowie geben nützliche Tipps für bikerfreundliche Unterkünfte im Harz.

Das wohl bekannteste Bike-Areal im Harz ist die Volksbank-Arena-Harz. Auf einer Strecke von 1.800 Kilometern warten zahlreiche qualifizierte und ausgeschilderte Routen durch faszinierende Landschaften. So wurde in Zusammenarbeit mit den Forstämtern ein allumfassendes Netz von Notfallpunkten angelegt, im Bedarfsfall sind die Rettungskräfte somit schnell vor Ort um helfen zu können. Die Volksbank-Arena-Harz wurde im Juni 2005 eingeweiht und sie vereint mit rund 1.800 Kilometern Streckenlänge das längste zusammenhängende Radwegenetz Norddeutschlands. Das dichte und gut ausgeschilderte Streckennetz durchzieht den Harz zwischen den Ortschaften Goslar, Wernigerode, Seesen, Osterode und St. Andreasberg, insgesamt warten 62 Mountain-Bike-Rundrouten auf die Radwanderer. Dabei präsentieren sich langgezogene Anstiege und knifflige Singletrails in einer faszinierenden Landschaft und mit fantastischen Aussichten. Auf Extrembiker wartet beispielsweise die „Himmel-und-Hölle-Tour“ und auf Radwanderfamilien warten unter anderem die „Familientour um Buntenbock“ oder die „Leichte-Stausee-Tour“. Es gibt auch die Möglichkeit, sich ein GPS-Gerät auszuleihen, damit kann die Schönheit des Harzes ohne Angst vor Orientierungsverlust genossen werden. Die GPS-Geräte dienen zudem der Sicherheit, denn im Bedarfsfall kann damit die genaue Position bestimmt werden. Allein daher ist die Reservierung eines solches Gerätes durchaus sinnvoll.

Der Bikepark Hahnenklee präsentiert sich mit sieben Abfahrten sowie einem Übungsparcours und bietet großen Spaß für Anfänger und Profis. Mit ausgeliehener Ausrüstung oder dem eigenen Bike geht es zunächst mit einer Seilbahn auf den Bocksberg. Von dort aus führen sieben Abfahrten hinab ins Tal mit verschieden Schwierigkeitsgraden und Elementen wie etwa Tables, Senken oder Drops. Der Bikepark Hahnenklee hat im Sommerhalbjahr (01.05. bis 31.10.) von 9:15 bis 17:15 Uhr und im Winterhalbjahr (01.11. bis 30.04) von 8:45 bis 16:45 Uhr geöffnet. 

Wintersport im Harz

Zu den vielseitigsten Aktivitäten im Harz gehört der Wintersport. Sobald die Tage kürzer werden und der erste Schnee fällt, regiert der Wintersport in der Harzlandschaft. Sodann führen über 500 Pisten- und Loipenkilometer durch die faszinierende Harzlandschaft, Natureisflächen und Rodelbahnen bieten Spaß für Jung und Alt. So kommen Wintersportfreunde beispielsweise in St. Andreasberg beim Alpin-Ski, Snowboarden, Rodeln oder Langlauf vollends auf ihre Kosten.

Das Internationale Schlittenhunderennen von Clausthal-Zellerfeld genießt große Anerkennung, es findet alljährlich am ersten Februar-Wochenende statt. Über 300 Schlittenhunde und deren Gespanne entführen die Zuschauer regelrecht nach Alaska. Skifreunde kommen in die Skizentren Matthias-Schmidt-Berg und Sonnenberg zur Entfaltung. Insgesamt zwei Doppelsesselbahnen, sieben Schlepplifte, sieben Rundkurse mit 45 Loipenkilometern sowie eine beleuchtete Rodelwiese warten auf die Wintersportfreunde aus Nah und Fern. Auch ein Besuch im Skimuseum Braunlage birgt viel Interessantes. Das Haus wurde 1916 eröffnet und 1986 umgebaut. Es befasst sich jedoch nicht nur mit der Historie des Ski- und Wintersports. Auch die Geschichte der Harzstadt Braunlage wird von allen Facetten aus beleuchtet.

Die Alpen sind zwar höher aber dafür auch weitaus schlechter zu erreichen als die Berge des Harzes. Der Harz gilt als das deutsche Mittelgebirge mit der größten Schneesicherheit und zahlreiche Ski-Abfahrten der unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade warten auf die alpinen Wintersportfreunde. Klassische Abfahrer, Carver oder Snowboarder kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten. Dabei bieten nachstehende Skigebiete den vollkommenen Fahrspaß: Altenau/Torfhaus gilt als schneesicher. Der Rodellift „Brockenblick“ und der Große Torfhauslist bringen die Wintersportfreunde nach Oben. Ski-, Schlitten- und Snowboardverleih ist ebenfalls vor Ort wie eine Skischule, eine Jugendherberge und gastronomische Einrichtungen. Direkt am Lift gibt es einen großen Parkplatz.

Der Bocksberg im Hahnenklee präsentiert sich mit fünf präparierten Pisten aller Schwierigkeitsgrade. Eine Beschneiungsanlage ist ebenso vor Ort wie eine Kabinenseilbahn sowie zwei Doppelschlepplifte. Der Sonnenberg bei St. Andreasberg liegt über 800 Meter über N.N. und gilt damit als relativ schneesicher. Zwei Schlepplifte sowie ein Ponyschlepplift sind vor Ort und es gibt eine direkte Anbindung an das St. Andreasberger Loipensystem. Eine Bushaltestelle für den Linienverkehr sowie Parkplätze finden sich direkt an diesem Skizentrum. Der bei Snowboardern und Skifahrern gleichermaßen beliebte Matthias-Schmidt-Berg in St. Andreasberg bietet zwei Sessel- und drei Schlepplifte. Moderne Pistenraupen und zwei Schneekanonen sorgen für perfekte Bedingungen und großräumige Parkplätze stehen für die Wintersportfreunde bereit. Am großen Wiesenberg befindet sich das Ski-Alpinum Schulenberg, ein wahrhaft herrliches Skigebiet. Dort bringen zwei moderne Doppel-Schlepplifte die Skifreunde nach oben, wo ein Blick auf den Brocken wartet. Vier Abfahrtspisten aller Kategorien führen sodann wieder nach unten.

Sämtliche Skigebiete verfügen selbstverständlich über Skischulen und einen Ski-Verleih, wo auch Snowboards und Schlitten ausgeliehen werden können. Die Bergwacht Harz gewährleistet im Falle eines Unfalls den Rettungsdienst in allen Teilabschnitten der Skigebiete. Auch für Freunde des Skilanglaufs ist der Harz ein wahres Paradies. Zahlreiche Orte und Harzgemeinde sind durch Loipen und Skiwanderwege durch eine reizvolle Landschaft miteinander verbunden. Insgesamt stehen über 500 Loipenkilometer zur Verfügung und der Loipenverbund Harz e.V. gewährleistet deren hohe Qualität und Ausstattung. Das Ziel des Vereins ist die Förderung des Harzer Skitourismus und er wurde im Jahr 1996 gegründet. In Torfhaus warten 80 Kilometer gespurte Loipen in sämtlichen Schwierigkeitsgraden auf Langlauffreunde, gleich ob Anfänger oder Profi. Es gibt Anbindungen an die Loipn nach Altenau, Bad Harzburg, Braunlage, Oderteich und Schierke. In diesen Orten finden Sie auch viele Ferienwohnungen mit Sauna, die gerade in den Wintermonaten sehr beliebt sind. Der Goetheweg wird im Winter von Langläufern und Brockenwanderern gleichermaßen bevölkert.

Torfhaus mit seiner abwechslungsreichen Gastronomie eignet sich ideal als Rastort auf einer umfangreichen Langlauftour. Rund um St. Andreasberg gibt es 44 Kilometer Langlaufloipen, die, sofern die Schneeverhältnisse es zulassen, täglich präpariert werden. Ein Großteil der Loipen des Harzes befindet sich in Naturschutzgebieten, so dass für die Langläufer besondere Verhaltensregeln gelten. Besonders in den Hochmoorgebieten rund um den Brocken dürfen die Loipen und Wege nicht verlassen werden, um die empfindlichen Ökosysteme nicht zu gefährden.

Wassersportmöglichkeiten im Harz

Im Harz gibt es zahlreiche Möglichkeiten für den Wassersport. Badefreunde haben das ganze Jahr über die Möglichkeiten, dem Badespaß nachzugehen. So laden zahlreiche Kur- und Freizeitbäder zu sportlichen Betätigungen im kühlen Nass ein. In den Sommermonaten laden zahlreiche Freibäder und Badeteiche zu selbigem ein. Freunde des Segelsports haben auf zahlreichen Harzstauseen die perfekten Bedingungen, um ihrer Leidenschaft zu fröhnen. Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit, sich ein Boot auszuleihen. Das Segeln an den Talsperren besitzt aufgrund der Windverhältnisse einen ganz eigenen Charme. Selbiges gilt für das Windsurfen auf den Seen des Harzes. So lässt es sich beispielsweise bei guten Fallwinden auf der Innerstetalsperre wunderbar surfen. Paddelfreunde tummeln sich zuhauf auf dem Okerstausee, dort wechseln sich ruhige Rastplätze mit herrlichen Aussichten ab.

Der Oker präsentiert sich als bequem zu befahrender Wanderfluss und verfügt neben landschaftlich reizvollen Abschnitten über zahlreiche Windungen. Unterhalb der Okertalsperre gibt es eine spannende Raftingstrecke, die auch für Wettkämpfe genutzt wird. In zahlreichen Seen und Talsperren ist es möglich, dem Tauchsport nachzugehen, so zum Beispiel an der Innerstetalsperre in Lautenthal, im Okerstausee in Schulenberg, im Juessee in Herzberg, an der Talsperre Kelbra oder auch im Bielener Gewässer nahe Nordhausen. Dabei sind jedoch einige Vorschriften zu beachten. An der Okertalsperre ist es so nur in einem begrenzten Bereich erlaubt zu tauchen. Besonders wichtig zu wissen ist hierbei, dass es bei einer plötzlichen Wasserentnahme aus der Talsperre zu einer gefährlichen Strömung kommen kann, die für Taucher lebensbedrohlich werden kann.

Der Sundhäuser See bei Nordhausen ist aufgrund der großen Sichtweite und einer großen Artenvielfalt von Unterwasserlebewesen wie etwa Aalen oder Krebsen bei Tauchsportfreunden sehr beliebt. Zahlreiche Tauchclubs wurden in den letzten Jahren gegründet, diese bieten nach international anerkannten Richtlinien (PADI o. SSI) Tauchkurse an. Damit sind die dort erworbenen Tauchscheine weltweit auf Binnengewässern gültig. Sogar ein kostenloses Probetauchen ist in den Vereinen möglich. Die Harzgewässer sind zudem ein wahres El Dorado für die Freunde des Angelsports, Talsperren, Flüsse, Zuchtgewässer und Natur- oder Kunstteiche laden zum Angeln und Sportfischen ein. Süßwasserfische von A wie Aal bis Z wie Zander finden sich in den zahlreichen Gewässern dieses faszinierenden Mittelgebirges.

Etwa 12 Kilometer entfernt von Wernigerode liegt die Teichwirtschaft Veckenstedt mit rund 40 Hektar. Drei Forellenteiche in einer traumhaft ruhigen Lage bieten einen tollen Blick auf das Brockenmassiv. Hauptsächlich finden sich dort Lachs- und Regenbogenforellen, Karpfen, Hechte, Aale und Zander. An der Teichwirtschaft gibt es auch einen umfangreichen Shop für Angelzubehör. In der Bode zwischen Altenbrak und Thale können bei entsprechenden Pegelständen Saiblinge und Bachforellen geangelt werden. 40 von 120 Oberharzer Teichen, zusammengefasst unter dem „Kulturdenkmal Oberharzer Wasserregal“, sind mit der „"Angelkarte Oberharzer Teiche“ ebenfalls ein reizvolles Angelparadies. Die Ausgabestellen für diese Karten sind unter anderem die Vereine der IG „Harzgewässer“ oder die Touristeninformationen der verschiedenen Kurbetriebsgesellschaften. Dabei ist besonders die Einhaltung der gültigen Gewässer- und Fischereiverordnung wichtig.

Der Harz – ein Paradies für Nordic Walking

Nordic Walking, so lautet die Zauberformel für Gesundheitsbewusste, seit dieser Trend im Frühjahr 1997 in Finnland erfunden wurde. In seinen Bewegungsabläufen ähnelt es dabei dem Skilanglauf und ist dabei etwa 40 Prozent effektiver als normales Gehen. Mittlerweile betreiben über drei Millionen Deutsche diesen Trendsport und im Harz finden sich ideale Bedingungen für Anfänger wie gleichermaßen für Fortgeschrittene. Umfangreiche Kursangebote und die Möglichkeit des Verleihs der Ausrüstung sowie spezielle Nordic-Walking-Strecken der unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade gehören im Harz zum Standard. Natürlich können auch die rund 8.000 Kilometer langen Harzer Wanderwege mit den Stöcken erkundet werden. Dabei führen die Wege durch kühle Wälder entlang an schönen Seen, Bächen und Felsformationen durch eine faszinierende Natur.

Zentren des Nordic Walkings finden sich beispielsweise in Altennau, Bad Harzburg, Blankenburg, Braunlage oder Thale. Besonders in Altenau wird das Nordic Walking groß geschrieben. Hier findet alljährlich die „Altenauer Nordic Walking Cross“ statt, eine Veranstaltung, die für jeden gleich welchen Alterns, Erfahrung oder Fitness geeignet ist. Nordic Walker haben dabei die Wahl zwischen Strecken mit Längen von 4,7, 8,7 oder 18,7 Kilometern Länge durch die faszinierende Natur des Oberharzes rund um Altenau. Diese beliebte Veranstaltung wird gemeinsam vom Skiclub Altenau mit der Touristeninformation Altenau ausgerichtet. All diese Strecken können natürlich auch außerhalb der Veranstaltung bewältigt werden.

Bei der Touristeninformation Altenau gibt es neben der Möglichkeit des Ausleihens von Ausrüstung geführte Führungen, Schnupper- und Anfängerkurse.  Der Nordic-Walking-Park von St. Andreasberg bietet insgesamt drei ausgeschilderte Touren mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen. Jeweiliger Start ist 100 Meter hinter dem ehemaligen Panorama-Hallenbad. - Leicht: „Drei-Jungfern-Route“ mit einer Streckenlänge von vier Kilometern und einer Höhendifferenz von 70 Metern. Sie ist geeignet für Anfänger und hat neben der kurzen Streckenlänge relativ wenige Steigungen. Dabei bietet die Route einen tollen Ausblick auf den Brocken und das Harzvorland in südlicher Richtung. - Mittel: „Matthias-Schmidt-Berg“ mit einer Streckenlänge von sieben Kilometern und einer Höhendifferenz von 105 Metern. Durch den Auf- vom Kälbertal und Abstieg auf den Matthias-Schmidt-Berg“ präsentiert sich diese Route etwas anspruchsvoller, eine gewisse Fitness ist hier Grundvoraussetzung. Diese Route führt durch kühle und schattige Wälder und biete so Erholung auf den geraden Streckenabschnitten. - Schwer: „Höhenwanderweg“ mit einer Streckenlänge von 13 Kilometern und einer Höhendifferenz von 280 Metern. Diese Tour ist für Nordic-Walker mit einiger Erfahrung und guter Fitness geeignet. Mit strammem Tempo wird hierbei der St. Andreasberg in rund vier Stunden einmal umlaufen. Ein herrlicher Ausblick auf diesen wunderschönen Harzort entschädigt dabei für die Strapazen.

Wellness und Gesundheit im Harz

Im Harz bieten zahlreiche Gastgeber die Möglichkeit der Erholung im Rahmen erholsamer Verwöhnprogramme. In vielen Harzorten gibt es komfortable Wellnesshotels. Saunalandschaften, Massagen, Lichttherapien, Kosmetikanwendungen sowie Entspannungszonen warten auf erholungssüchtige Gäste und lassen keine Wünsche offen. Spezielle Angebote wie Kleopatrabad oder Aktiv-Angebote wie QiGong sowie besondere kulinarische Genüsse sind zuhauf vorhanden. Sie runden das perfekte Angebot für Körper, Geist und Seele ab. Zudem ist der Harz eine regelrechte Kur- und Bäderlandschaft, insgesamt elf Kurorte präsentieren ein breites Spektrum von Kuranwendungen, auch im maritimen Klima. Dazu bieten die Kuranlagen vielgefächerte Gastronomie- und Unterhaltungsangebote und sind so der perfekte Ort für einen Erholungsurlaub.

Immer mehr Hotels, Kliniken und Sanatorien haben sich auf Medical Wellness spezialisiert. Feriengäste erkennen dort gemeinsam mit Spezialisten und Fachärzten ihre gesundheitlichen Potenziale sowie Schwachstellen und findet dort zu einem gleichermaßen genussvollen wie bewusstem Lebensstil. Dabei wird auf der Grundlage einer Eingangsuntersuchung und eines Beratungsgespräches ein auf jeden Gast zugeschnittenes Gesundheitsprogramm ausgearbeitet. Medical-Wellness-Programme werden sogar von einigen Krankenkassen in besonderem Maße gefördert.

In Altenau am Nationalpark Harz befindet sich die Kristall-Saunatherme „Heißer Brocken“, die 364 Tage im Jahr geöffnet ist. Sie ist eine echte Bereicherung und ergänzt die Aktivitäten des Nationalparks in hervorragender Art und Weise. Urlauber können in der Therme ihr Immunsystem stärken, Energie und Kraft tanken sowie den eigenen Kreislauf stabilisieren. Somit tragen sie zum Erhalt des wertvollsten menschlichen Gutes, der Gesundheit bei. Die Thermallandschaft der Therme besteht aus mehreren verschiedenen Bereichen. - Therme: verschieden temperierte Innen- und Außenbecken (32 bis 36 Grad) sowie zahlreiche Massagedüsen mit Solekonzentration zwischen 1,5 und 12 Prozent laden zur Entspannung ein. Mehrmals täglich werden zudem kostenlose Kurse in Wassergymnastik angeboten. - Saunawelt: insgesamt drei Innen- und zwei Außensaunen sorgen für Abwechslung und bringen die Gäste ins Schwitzen.

Die Altenauer-Pfeffer-Sauna präsentiert bei 85 Grad ein gemütliches Ambiente und die Fichten-Sauna (90 Grad) besticht mehrmals täglich mit dem Oberharzer Salzaufguss. Zudem gibt es einen Dampfstollen sowie ein Infrarotkabine. - Wellnessbereich: zahlreiche Möglichkeiten zur Steigerung des Wohlbefindens wie unterschiedliche Massagen für den gesamten Körper bieten die perfekte Entspannung für Körper, Geist und Seele. Auch gehören heiße Rollen, Naturmoorpackungen oder Gesichtsmasken zum Repertoire dieses Bereiches. - Gastronomie: Innen- und Außenrestaurants laden zum Schlemmen und Genießen ein. Ein reichhaltiges Angebot kulinarischer und regionaler Genüsse, saisonale Angebote sowie Leckeres für den leichten Genuss zwischendurch bieten das perfekte Ambiente und feinsten Genuss. Die Kristall-Therme „Heißer Brocken“ ist ganzjährig, außer am Heiligen Abend, sonntags – donnerstags von 09:00 – 22:00 Uhr und freitags-samstags von 09:00 – 23:00 Uhr geöffnet. Handtücher und Bademäntel können vor Ort ausgeliehen werden. 

Kulinarischer Genuss im Harz

Der Harz ist nicht nur für seine reizvollen Landschaften bekannt sondern auch für seine kulinarischen Spezialitäten und Genüsse. Aus der Tradition heraus entwickelten sich schmackhafte, deftige Speisen wie etwa Hackus und Knieste, ein harztypisches Gericht aus Kartoffelscheiben, sauren Gurken und Hackfleisch, oder Rösterknister, Weißwurst mit gebackenen Kartoffeln. Am bekanntesten dürfte jedoch der Harzer Käse sein, typisch serviert mit Brot und Schmalz. Dieser würzige Handkäse ist auch bei Wanderfreunden sehr beliebt, ob seiner leichten Bekömmlichkeit.

Doch auch Fisch und Wild finden sich häufig in der Harzer Küche. Urlauber schätzen Harzer Schmorwurst, Harzer Bachforelle oder eine leckere Brotlaibsuppe. Der Nachtisch besticht mit „Armen Ritter“ und anderen Süß- oder Backwaren. In Braunlage kommen Freunde der Gourmetküche auf ihre kulinarischen Kosten. So besticht das Restaurant „Zur Tanne“ mit einem romantischen Ambiente und einer Mischung aus regionalen Klassikern und modern-mediterraner Küche. Eine Weinkarte bringt dem Genießer über 140 der verschiedensten Weine. Der Gourmettempel gehört zu den 400 besten Restaurants in ganz Deutschland.

Der „Harzer Schnitzelkönig“ mit seinem Motto „XXL Speisen zu XXS Preisen“ regiert seit Jahren die Welt der großen Gläser und Teller. Nach Aussage des Schnitzelwirtes gibt es dort die größte Currywurst des gesamten Harzes. Dazu finden sich dort XXL-Speisen wie Riesenschnitzel, Riesenburger oder Riesensteaks. Alkoholische Getränke gibt es ebenso wie nichtalkoholische Getränke in Gläsern mit einem Fassungsvermögen von 0,3 bis 5,0 Litern. Vorsicht ist bei Bestellung von drei Kugeln Eis zum Dessert geboten, denn dies entspricht einem halben Kilogramm Eis.

Die beliebten Harzer Kräuterliköre bringen nach einem üppigen Essen das körperliche Wohlbefinden zurück. Der bekannteste ist dabei sicherlich der „Schierker Feuerstein“. Dieser Kräuterlikör wurde vor über 80 Jahren vom Apotheker Willy Drube entwickelt. Am besten schmeckt er eisgekühlt oder als Basis für leckere Mixgetränke. Ebenfalls sehr beliebt ist das „Hasseröder Pilsener“, der Marktführer in Ostdeutschland in Sachen Bier und deutschlandweit drittgrößter Hersteller von Premium-Pils.