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Harz Sehenswürdigkeiten Harz

Sehenswürdigkeiten im Harz

Hier finden Sie eine Auswahl der schönsten und eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten, Highlights und Attraktionen im Harz. Hier lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch allein oder mit der ganzen Familie.

Nationalpark Harz

Nationalpark Harz Im Jahr 2006 wurden die beiden Nationalparks "Nationalpark Hochharz" und "Nationalpark Harz" zum ersten deutschen bundesländerübergreifenden "Nationalpark Harz" zusammengefasst. Die Gesamtfläche dieses Nationalparks beträgt nunmehr 24.700 Hektar, wovon sich 15.800 Hektar in Niedersachsen und 8.900 Hektar in Sachsen-Anhalt befinden. Der Nationalpark erstreckt sich von Herzberg, über die Hochlagen des Harzes bis an den nördlichen Rand bei Ilsenburg und Bad Harzburg. Der höchste Punkt ist der mit 1.141 Meter höchste Berg der nördlichen Bundesrepublik, der Brocken. Der Nationalpark ist zu großen Teilen nur spärlich mit Menschen besiedelt, wenn man von kleineren Ortschaften sowie den touristischen Einrichtungen absieht. 95 Prozent dieser Region des Harzes sind von Buchen- und Fichtenwäldern bedeckt. Besonders wertvoll für den Naturschutz sind die Hochmoore, die aufgrund ihrer Ausprägung und ihrer Flora große internationale Bedeutung erlangt haben. Im Nationalpark Harz lassen sich zudem zahlreiche Tiere entdecken, so zum Beispiel der Europäische Luchs. Dieser galt seit dem frühen 19. Jahrhundert eigentlich als ausgestorben. Im Jahr 1999 wurde beschlossen, den Luchs im Oberharz neu anzusiedeln und zwischen 2000 und 2004 wurden 19 Luchse aus Zoonachzuchtbeständen im Harzgebiet ausgewildert. Schon seit 2002 gibt es wissenschaftliche Nachweise über in freier Natur geborenen Nachwuchs. Weitere Tiere in diesem Nationalpark sind unter anderem Rot- und Rehwild. Der Nationalpark, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen und so kann er das gesamte Jahr über besucht werden. So finden sich in Schierke, Drei-Annen-Höhe und Torfhaus weitläufige Autoparkplätze, die sich bestens als Ausgangspunkte für ausgedehnte Wandertouren anbieten. Auch mit der Brockenbahn ist der Nationalpark sehr gut zu erreichen. Die Bahnhöfe Schierke, Brocken und Drei-Annen-Höhe liegen unmittelbar an oder auch in diesem Nationalpark

Oberharzer Wasserregal

Oberharzer Wasserregal Eine ingenieurstechnische Meisterleistung aus der Zeit zwischen 1536 bis 1866 gilt als eine der größten Sehenswürdigkeit en des Harzes - Das Oberharzer Wasserregal. Es umfasst sämtliche Bauwerke, die zur Speicherung von Wasser und dessen Weiterleitung in zum teil weit entfernte Bergwerke errichtet worden sind. Es zählt zu den größten historischen Wasserwirtschaftssystemen im weltweiten Bergbau und zugleich zu den bedeutendsten. Zum Oberharzer Wasserregal gehören viele Stauteiche, die kilometerlangen Wassergräben sowie unterirdische Wasserläufe. Zu jener Zeit galt Wasser für einen energieintensiven Bergbau im Gebiet des Oberharzes als unentbehrlich. Durch die Hilfe der Wasserkraft wurden damals sämtliche technische Einrichtung um und in den Bergwerken betrieben. Insbesondere gehörten dazu Pumpen, mit denen eingesickertes Wasser aus den Gruben abgepumpt worden. So entstanden in 330 Jahren etwa 500 Kilometer Gräben, 120 Stauteiche, circa 30 Kilometer unterirdische Überleitungsstollen und etwa 100 Kilometer Wasserlösungsstollen. Die Anlagen des Oberharzer Wasserregals erstrecken sich insgesamt über ein Gebiet von etwa 200 Quadratkilometern im Westharz. In der heutigen Zeit gilt ein Teil der dortigen Teiche der Gewinnung von Trinkwasser und dem Hochwasserschutz. Die meisten Anlagen werden jedoch zum Hauptteil für kulturhistorische und touristische Zwecke in funktionstüchtigem Zustand gehalten. Zahlreiche ausgewiesene Wanderwege führen zu den Anlagen des Oberharzer Wasserregals und Hinweistafeln geben interessante Informationen zu den jeweiligen Funktionsweisen der einzelnen Anlagen. Am 31.07.2010 wurde das gesamte Oberharzer Wasserregal aufgrund seiner Einzigartigkeit und des immensen Umfangs in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Harzer Schmalspurbahnen (HSB)

Harzer Schmalspurbahnen Die Eisenbahngesellschaft der „Harzer Schmalspurbahnen GmbH“ hat ihren Sitz in Wernigerode und betreibt ein circa 140 Kilometer umfassendes Schienennetz mit überwiegenden dampfbetriebenen Schmalspurstrecken und gilt als große Attraktion und Sehenswürdigkeit des Harzes. Dieses Streckennetz ist das längste zusammenhängende, dampfbetriebene Schienennetz Europas und dieses Museum auf Rädern ist eine der größten Sehenswürdigkeiten des Harzes. Die Harzer Schmalspurbahnen haben eine Spurweite von 1.000 Millimetern und umfasst die Strecken Brockenbahn, Selketalbahn und Harzquerbahn. Die Bahn verbindet auf ihrer wohl bekanntesten Strecke, der Brockenbahn, die Station „Drei-Annen-Höhe“ mit dem Brocken. Auf dieser Strecken fahren jeden Tag nach einem festen Fahrplan ausschließlich Züge, die mit Dampflokomotiven gezogen werden und den Fahrgästen bietet sich ein das überwältigende Panorama des Nationalpark Harz. Besonders im verschneiten Winter hat eine Fahrt mit den Harzer Schmalspurbahnen durch den Oberharz einen ganz besonderen Reiz. Dem Fahrgast bieten sich tiefverschneite Tannenwälder und schneeverwehte Hochflächen. Bei klarer Bergluft kommt ein phantastischer Ausblick vom Brocken weit hinein in das weite Umland. Die älteste Schmalspurbahn des Harzes, die Selketalbahn folgt in ihrem Streckenverlauf dem Fluss Selke zwischen den Ortschaften Albrechtshaus und Mägdesprung. Sie ist ein echter Geheimtipp für Natur- und Eisenbahnfreunde und führt durch bezaubernde und abwechslungsreiche Landschaften und bewältigt dabei enorme Anstiege. Zudem passiert die Selketalbahn die Wendeschleife im Bahnhof Stiege. Die Streckenlänge dieser Schmalspurbahnbeträgt insgesamt 61 Kilometer und die Selketalbahn transportiert über 120.000 Fahrgäste pro Jahr. Die Harzquerbahn, die dritte der Harzer Schmalspurbahnen durchquert den Harz einmal von Norden nach Süden. Zwischen den Städten Wernigerode und Nordhausen kommt die Harzquerbahn auf einer Strecke von 60 Kilometern an zahlreichen Schönheiten des Harzes vorbei. Die Bahnfahrt, die etwa drei Stunden dauert, führt vorbei an idyllischen Häusern mit wunderschönen Vorgärten und durch den einzigen Tunnel der Harzer Schmalspurbahnen über eine Hochebene bis nach Benneckenstein und letztendlich über waldreiche Täler über Ilfeld bis nach Nordhausen. Während einer Bahnfahrt mit der Harzquerbahn verspürt der Fahrgast den Flair längst vergangener Zeiten.

Der Brocken

Der Brocken Der Brocken ist mit insgesamt 1.141 Metern über dem Meeresspiegel nicht nur der höchste Berg des Harzes, sondern zugleich der höchste Berg Norddeutschlands. Über zwei Millionen Besucher pro Jahr machen den Brocken zu einem der beliebtesten Ausflugsziele (Top 10) in ganz Deutschland und zur größten Sehenswürdigkeit des gesamten Harzes. Den Brocken, der im Nationalpark Harz liegt, erreicht man entweder mit der Brockenbahn oder per Fuß durch eine landschaftlich reizvolle Gegend. Für die Wanderfreunde beginnt der acht Kilometer lange Goetheweg am Torfhaus und endet auf der Spitze des Brockens. Dieser Wanderweg beschreibt eine vermutete Wegstrecke, die Johann Wolfgang von Goethe bei seinem Brockenaufstieg im Jahr 1777 wählte. Von den benachbarten Ortschaften Schierke, St. Andreasberg und Braunlage führen weitere reizvolle Wanderwege auf den Brocken. Ebenso führt der Harzer Hexenstieg auf einer Gesamtlänge von etwa 100 Kilometern von der Ortschaft Altenau über den Brocken bis nach Thale. Eine Fahrt mit der Brockenbahn ist nicht nur für Eisenbahnfreunde ein faszinierendes Erlebnis. Die Strecke verläuft vom Bahnhof Drei-Annen-Höhe ausgehend über Schierke und einer Länge von etwa 19 Kilometern bis in den Brockenbahnhof. Die Fahrgäste können während der Fahrt auf den Brocken die phänomenale Landschaft und das beeindruckende Panorama des Nationalpark Harz bewundern. Auf der Spitze des Brockens thront die weithin sichtbare und 123 Meter hohe Sendeanlage der Deutschen Telekom für den Datenrichtfunk, Fernsehen und Rundfunk. Direkt daneben befindet sich das Brockenmuseum, in dem man auf eindrucksvolle Art und Weise die Geschichte des Brockens sowie die Flora und Fauna des Harzes nacherleben kann. In diesem Brockenhaus befindet sich zudem noch eine alte Abhöreinrichtung des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR, die sogenannte „Stasi-Moschee“. Die dazugehörigen Antennenanlagen können in der Kuppel besichtigt werden. Zudem warten zahlreiche Restaurants und das Brockenhotel mit dem Brockenwirt auf die Gäste aus Nah und Fern. In den umliegenden Orten am Fuße des Brockens, befinden sich auch zahlreiche Ferienwohnungen mit Sauna, so dass nach einer ausgiebigen Wanderung dem Muskelkater vorgebeugt werden kann.

Hexentanzplatz

Hexentanzplatz Der Hexentanzplatz, seit Jahren eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit bei Jung und Alt, befindet sich auf einem Plateau oberhalb des Bodetals, 454 Meter über dem Meeresspiegel. Dieser, neben dem Brocken der wohl bekannteste Ort des Harzes bietet nicht nur in der Walpurgisnacht (die Nacht zum 1. Mai) ein reges und buntes Treiben. Vom Hexentanzplatz kann man einen fantastischen Ausblick über das nördliche Harzvorland und das Bodetal genießen. Insgesamt gibt es drei Möglichkeiten, den Hexentanzplatz zu erreichen. Per Auto, wobei man beachten sollte, dass der Parkplatz oftmals total überfüllt ist, per Seilbahn von Thale aus oder über einen sehr steilen Wanderweg am Felshang entlang. Auf dem Hexentanzplatz erwarten die Touristen eine Allwetterrodelbahn und ein kleiner aber feiner Tierpark. Dazu steht auf diesem Plateau die Walpurgishalle, in der die spannende Sagenwelt des Harzes in kunstvollen Gemälden wieder auflebt. Das Harzer Bergtheater auf dem Hexentanzplatz ist dem Vorbild der griechischen Amphitheater nachempfunden. Skulpturen von Hexen und anderen mythischen Gestalten markieren den Hexentanzplatz als Kultstätte.

Luftfahrtmuseum Wernigerode

Luftfahrtmuseum Wernigerode In unserem privat geführten Museum erwarten Sie über 45 originale Hubschrauber und Flugzeuge, darüber hinaus mehr als eintausend weitere Exponate (Schleudersitze, Pilotenhelme, Triebwerke, Schnittmodelle etc.) aus mehr als zehn Natinen. In zwei Hallen mit über 5.000 Quadratmetern Fläche zeigen wir Technik zum Erleben, Begreifen und Anfassen. An unsere Großexponate kommt man so nah ran, wie sonst nirgendwo. Werfen Sie einen Blick in das original Cockpit einer MIG 21 oder eines Starfighters! In einem unserer Flugzeuge können Sie sogar einsteigen und „Pilot sein“. Noch ein Highlight: Bei uns steht der Trainingsjet von Prinz Charles von England, ein Jet Provost MK4, sowie ein Hubschrauber vom Typ Whirlwind HAR.10, der auch im Dienst des Britischen Königshauses stand. Darüber hinaus stellen wir ein Forschungsflugzeug der TU Braunschweig aus. Nutzen Sie unseren Audioguide, um die spannenden Geschichten unserer Top-Exponate zu erfahren. In dem Museumsshop finden Sie jede Menge Souvenirs, Modelle und Bücher. Die Ausstellung erstreckt sich bis auf unser Außengelände, wo sich auch ein kleiner Spielplatz befindet. Museum für Luftfahrt und Technik Wernigerode Gießerweg 1 • 38855 Wernigerode • Tel: 0 39 43 / 63 31 26 • E-Mail: info@luftfahrtmuseum-wernigerode.de • www.luftfahrtmuseum-wernigerode.de

Altstadt von Goslar

Altstadt Goslar Seit dem Jahr 1992 wird die sehenswerte Altstadt von Goslar mit ihrer Kaiserpfalz und dem Erzbergwerk Rammelswerk bei der UNESCO als Weltkulturerbe geführt. Das Erzbergwerk Rammelsberg hat über die Jahre mit einem Ertrag von 30 Millionen die historische Entwicklung der Stadt Goslar am Harz zu einem sehr großen Teil geprägt. Der reichhaltige Ertrag an Silber- und Kupfererz in diesem Erzbergwerk bildete zu Beginn des 11. Jahrhunderts die Basis für die Gründung der Kaiserpfalz durch Kaiser Heinrich II. Im Jahr 1009 fand in Goslar die erste Reichsversammlung statt und bis zum Jahr 1253 blieb die Harzstadt eine Residenzstadt deutscher Könige und Kaiser. Im Bereich der Hanse hatte Goslar eine sehr bedeutende Stellung innerhalb der Hanse inne. Das Oval der Goslarer Altstadt befindet sich auf dem engen Raum von einem Quadratkilometer. Der mächtige Bau der Pfalz, im romanischen Stil errichtet, liegt im Süden von Goslar. Dieses Bauwerk war über mehrere Jahrhunderte die größte und sicherste Pfalzanlange sächsischer und salischer Kaiser. Als ein Zentrum des christlichen Glaubens war Goslar auch als das „nordische Rom“ bekannt. Heutzutage ist das Stadtbild und die Silhouette Goslars von den Türmen der 47 Kirchen und Kapellen geprägt. Eine Vielzahl von Bürgerhaus mit einem sehr kunstvoll geschnitzten Fachwerk aus den verschiedensten Epochen sowie die Gildehäuser und das historische Rathaus ergänzen das Stadtbild und machen die Altstadt von Goslar zu einer absoluten Sehenswürdigkeit im Harz. Bei einer unterhaltsamen Stadtführung oder auch einem Spaziergang auf eigene Faust durch die kopfsteinbepflasterten engen Gassen lassen sich all die wunderschönen Sehenswürdigkeiten von Goslar perfekt entdecken.

Rammelsberg

Rammelsberg Südlich der Stadt Goslar im Nordharz liegt der Rammelsberg mit einer Höhe von 635 Metern. In diesem Berg findet man das Erzbergwerk Rammelsberg, das im Jahre 1988 nach über 1000jähriger Arbeit und der Förderung von mehr als 30 Tonnen Eisenerz stillgelegt wurde. Der Abriss einhergehend mit einer Grubenraumverfüllung wurde durch eine Bürgerinitiative erfolgreich verhindert und es wurde ein nahezu einzigartiges Museum eingerichtet. Dieses Bergwerksmuseum wurde im Jahr 1992 gemeinsam mit der Altstadt von Goslar zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. In dem ehemaligen Erzbergwerk erwarten die Besucher unter und über Tage spannende Einblicke in die Geschichte und die Kultur des Bergbaus im Unterharz. Die vielen Touristen entdecken dabei, ausgestattet mit Audio-Guides, in dem Museum die Kunst- und Kulturgeschichte dieser Gegend im Harz sowie spannende Informationen und Exponate aus dem Bereich der Geologie und der Mineralogie. Dazu erfahren die interessierten Besucher Spannendes über den Bergbau und die Industriekultur sowie die Einflüsse der harten Arbeit unter die Tage auf die menschliche Existenz und das Leben der damaligen Zeiten. Für Besuchergruppen, wie zum Beispiel Schulklassen, bietet das ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg spannende Führungen durch die Grube. So können sich die kleinen Gäste zum echten Bergmann ausbilden lassen, in den Stollen auf eine spannende Schatzsuche gehen oder auch die Sprache der echten Kumpel erlernen. Auch dem Geheimnis woher der Rammelsberg seinen Namen hat, kann man bei einer spannenden Führung auf den Grund kommen. Mit der Grubenbahn geht es abwärts unter Tage und dort werden die verschiedenen Zeitabstände lebendig Die in den Stollen angeschnittenen und in spektakulärer Art und Weise ausgeleuchteten Mineralien und Erze sorgen für einmaliges Bergwerksflair mitten im Harz.

Kloster Walkenried

Kloster Walkenried Das Zisterzienserkloster Walkenried gehört zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten im Südharz. Das Kloster umfasst das weitestgehend erhaltene gotische Klausurgebäude sowie die Ruine der Klosterkirche. Das Klausurgebäude wurde im Jahr 2006 zu einem Museum ausgebaut. Dieses Museum zählt nunmehr zu den modernsten und größten Klostermuseen in ganz Deutschland, wofür es im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Deutschland – Land der Ideen“ mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Bei einem Rundgang durch das Klausurgebäude aus dem 13. Jahrhundert mit dem doppelten Kreuzgang und der stattlichen Ruine der alten Klosterkirche werden durch akustische und visuelle Inszenierungen die Zeit des Mittelalters und das alte Klosterleben lebendig. Dabei werden die Zisterzienser nicht nur als die tiefgläubigen Ordensleute, sondern ebenso als die Betreiber eines wirtschaftlich erfolgreichen und mächtigen Unternehmens dargestellt. In diesem Zusammenhang kristallisieren sich wirtschaftliche Strukturen heraus, die den Strukturen der heutigen Zeit entsprechen. Aufgrund des eigenen museumspädagogischen Programms ist das Museum auch für Kinder hochinteressant. So können Kinder im Kloster Walkenried in einer Mönchskutte das frühere Leben in diesem Kloster erkunden und dabei am eigenen Leib erfahren, was und wie Mönche gegessen haben und wo sie ihre Nachtruhe verbracht und wie es mit der Hygiene hinter den Klostermauern zu den Zeiten des Mittels ausgesehen hat.

Kyffhäuserdenkmal

Kyffhäuserdenkmal Das Kyffhäuserdenkmal, gelegen im südlichen Harzvorland in der Nähe von Bad Frankenhausen gilt wohl als bekannteste Sehenswürdigkeit im Südharz. Das Denkmal, welches auch Barbarossadenkmal oder Kaiser-Wilhelm-Denkmal genannt wird, wurde in der Zeit von 1890 bis 1896 zu Ehren von Kaiser Wilhelm dem I. erschaffen. Der 57 Meter hohe Turm mit seinen romanischen Anleihen aus der Zeit des Mittelalters wurde von dem Architekten Bruno Schmitz gestaltet. Der Sockel des Turmes wird von Kriegsfurien, züngelnden Schlangen und zähnefletschenden Kopfmasken beherrscht. Dies war eine symbolische Warnung an die Feinde des Deutschen Kaiserreichs, entsprechend dem damals vorherrschenden Zeitgeist des 19. Jahrhunderts. Den Abschluss dieses Turms bildet eine stilisierte Kaiserkrone mit einer Höhe von über sechs Metern. Der Turm kann im Inneren auf insgesamt 247 Stufen erklommen werden und bei klarem Wetter können Touristen einen weiten Ausblick bis zu den Höhenzügen des Thüringes Waldes und bis zum Brocken im Harz genießen. Die Ostseite dieser berühmten Sehenswürdigkeit ist geprägt von der 6,5 Meter hohen Barbarossafigur in einem von Terrassen umgebenen Steinbruch. Dieser Figur zu Füßen erblickt man Ritter und andere Geschöpfe des Hofstaates sowie mythische Figuren mit denen der alte Barbarossa auf seine Auferstehung wartet. Zudem befindet sich an dem Kyffhäuserdenkmal das bekannte Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm dem I. Als Feldherr mit seiner Pickelhaube sitzt der Kaiser in einer würdevollen Haltung auf seinem edlen Ross und wird dabei von zwei allegorischen Figuren zu seinen Füßen flankiert, welche die Geschichte und die Wehrhaftigkeit darstellen. Auf dem Gelände des Kyffhäuserdenkmals gibt es noch ein Museum, das im Jahr 1936 eröffnet worden ist. In diesem Museum stehen die Barbarossasage und die Reichsburg Kyffhausen im Mittelburg. Im Erdgeschoss können die Besucher in einer Dauerausstellung die Zeit des Kyffhäuserdenkmals von seiner Idee bis zu der Zeit in der DDR nacherleben.

Schloss Wernigerode

Schloss Wernigerode Ursprünglich eine mittelalterliche Burg wird das Schloss Wernigerode heutzutage auch als das Schloss Neuschwanstein des Nordens bezeichnet. In früheren Zeiten sicherte es den Weg der deutschen Kaiser während ihrer Jagdausflüge. Im 16. Jahrhundert wurde die ehemalige Burg zu aber einer Renaissancefestung ausgebaut, jedoch während des Dreißigjährigen Krieges schwerstens beschädigt. Im 17. Jahrhundert begann der Graf Ernst zu Stolberg-Wernigerode mit dem Umbau zu einem barocken und romantischen Residenzschloss. Später wurde unter der Leitung des Architekten Carl Frühling und durch Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode zu einem Leitbild des norddeutschen Historismus umgebaut. Seit dem Jahr 1930 ist das Schloss Wernigerode für die breite Öffentlichkeit geöffnet und zugänglich. Jährlich von Mai bis Oktober werden in dem Schloss täglich zwischen 10:00 und 18:00 Uhr Führungen angeboten. Vom November bis April hat das Schloss Wernigerode von Dienstag bis Freitag, 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Dazu besteht die Möglichkeit, in den historischen Gemäuern Familienfeiern oder Firmenveranstaltungen durchzuführen. Den Besuchern steht außerdem die Möglichkeit der leiblichen Stärkung im Schloss Cafe-Restaurant mit dem großzügigen Innenbereich und dem idyllischen Innenhof offen. Direkt am Schloss befinden sich einige Ferienwohnungen mit Kamin, so dass auch in den kälteren Jahreszeiten ein romantischer Abend in der Unterkunft verbracht werden kann.

Quedlinburger Altstadt

Quedlinburger Altstadt Am nördlichen Rand des Ostharzes an der Bode gelegen befindet sich Quedlinburg, ein wirklich außergewöhnliches Beispiel für eine europäische Stadt des Mittelalters, die im Ursprung aus einem Burgdorf und mehreren Ansiedlungen entstanden ist. Die ersten Spuren einer Besiedlung reichen zurück bis in die Altsteinzeit (Altpaläolithikum). Quedlinburg wurde das erste Mal im Jahre 922 von König Heinrich I. urkundlich erwähnt. König Heinrich der I. wurde in Quedlinburg bestattet. Im Jahr 1330 verschmolzen die Neustadt und die Altstadt zu einer Doppelgemeinde mit einer gemeinsamen Stadtmauer. Dieses städtische Gefüge mit all den alten Fachwerkhäusern und insgesamt vier alten Pfarreien bestimmt den Charakter von Quedlinburg. Mit seinen etwa 1.300 Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten und einer Vielzahl von Häusern im Jugendstil gilt Quedlinburg als eines der umfangreichsten Flächendenkmäler von ganz Deutschland. Allein im historischen Quedlinburger Stadtkern sind etwa 800 Häuser als Einzeldenkmäler ausgewiesen. Diese Gebäude stammen zu circa 80 Prozent aus dem 17. und dem 18. Jahrhundert. 15 Gebäude stammen aus der Zeit zwischen 1545 und 1597. Darunter befindet sich der „Alte Klopstock“, benannt nach dem Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock, einem der berühmtesten Söhne Quedlinburgs, der im Jahr 1724 in diesem alten Fachwerkhaus geboren wurde. Die Stiftskirche St. Servatii als ein Zeichen der sächsisch-ottonischen Dynastie wird von der UNESCO als ein sogenanntes „architektonisches Meisterwerk der Romanik“ erachtet. Im Jahr 997 wurde mit dem Bau auf drei Vorgängerkirchen begonnen und dieser Bau war im Jahr 1021 beendet. Im Jahr 1070 wurde die Stiftskirche durch einen Brand teilweise zerstört und sodann wieder aufgebaut. Die dreischiffige Basilika fungierte als Kirche des Quedlinburger Damenstiftes. In den Jahren von 1863 bis 1882 wurde die Stiftskirche umfangreich restauriert und erhielt romanische Türme. Diese beiden Türme erhielten im Jahr 1946 stilwidrig rheinische Helme. Die Krypta der Stiftskirche St. Servatii ist die Grabesstätte von König Heinrich dem I. und seiner Gemahlin Mathilde. Südlich und nördlich des Altarraums der Kirche liegt die berühmte Domschatzkammer, in der der Quedlinburger Domschatz zu bestaunen ist. Dieser zählt als einer der bedeutendsten Schätze Deutschlands.

Halberstädter Dom

Halberstädter Dom Der Halberstädter Dom „St. Stephanus“ ist eine der wenigen Kirchenbauten des französischen Kathedralschemas in Deutschland und gilt als eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten des gesamten nördlichen Harzvorlands. Errichtet wurde dieser evangelische Dom in 250jähriger Bauzeit in den Jahren zwischen 1236 und 1486 und ist eine der schönsten Kirchenbauten im gotischen Stil Deutschlands. Inmitten eines Ensembles von romanischen, barocken, neogotischen und modernen Bauwerken liegt der Dom am Rand der Halberstädter Altstadt. Auch wenn die kreuzförmige Basilika mit ihrem Chorumgang und der Scheitelkapelle in mehreren Abschnitten errichtet wurde, vermittelt sie einen sehr harmonischen Gesamteindruck. Die Marienkapelle aus der Mitte des 14. Jahrhunderts stammend bildet den östlichen Abschnitt dieses Kirchenbaus und ist ein architektonisches Kleinod. Über 290 mittelalterliche Glasmalereien erwarten die Besucher in den Fenstern des Domchores und das wohl bedeutendste Ausstattungsstück des Halberstädter Doms ist die überlebensgroße Triumphkreuzgruppe, ein Meisterwerk der mittelalterlichen Bildschnitzkunst aus der Zeit um 1220.

Der Halberstädter Domschatz

Halberstädter Domschatz Der Halberstädter Domschatz ist einer der kostbarsten und umfangreichsten noch erhaltenen Kirchenschätze Europas. Dieser Schatz ist ein nahezu einzigartiges Ensemble von mittelalterlichen Kunstwerken und beinhaltet sehr bedeutende sakrale Sehenswürdigkeiten und Kostbarkeiten. Dazu gehören unter anderem - drei sehr monumentale Wandteppiche aus der Zeit der Romanik, darunter der Abrahamsteppich aus dem Jahr 1150, Europas ältester gewirkter Bildteppich - viele mittelalterliche Textilien, wie zum Beispiel 90 Gewänder der Bischöfe und Domherren, Zeugnisse der prachtvollen Gottesdienste am Halberstädter Dom - ein Tafelreliquiar, besetzt mit Goldfiligran, Perlen, Halbedelsteinen und Emailletäfelchen, in Auftrag gegeben im Jahre 1225 Dazu werden in der Schatzkammer auch Kunstwerke gezeigt, die aus byzantinischen und islamischen Werkstätten stammen, unter anderem eine sehr prunkvolle Weihbrotschale aus der Stadt Konstantinopel oder ein Konsulardiptychoen aus der Spätantike und dem Jahr 417 nach Christus.