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Harzdrenalin Adrenalin pur

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Seilhängebrücke über dem Rappbodetal im Harz

Hängebrücke TITAN

Im Jahr 2017 eröffnete die 458,5 Meter lange Hängebrücke Titan-RT in Sachsen-Anhalt im Harz. Sie gilt als die weltweit längste Hängebrücke ihrer Art. Die Brücke trennt die beiden Gebiete Oberharz am Brocken und Thale etwa in der Mitte und führt über die Bode. Sie befindet sich direkt im Naturpark Harz rund 50 Meter von der Staumauer der Rappbodetalsperre entfernt, zu der diese parallel verläuft. Mit einer Höhe von 106 Metern bietet sie selbst schwindelfreien Personen gigantische Gefühle. Die Seilbrücke verläuft über das Wasser und überspannt dabei das Tal der Rappbode.

Bei dem von Harzdrenalin in Auftrag gegebenen Bauwerk handelt es sich um eine der längsten Fußgängerhängebrücken der Welt. Mit 458,5 Metern ist das Teilstück vermutlich das längste frei überspannte, was an einer Brücke dieser Art zu finden ist. Im Vergleich dazu weist die in Nepal befindliche Dodhara Chandani Bridge trotz einer Länge von 1452,96 Metern nur eine längste Stützweite von 225,4 Metern auf. Mit einer Zugkraft von rund 947 Tonnen krallt sich die filigrane Seilkonstruktion in die Felsen auf beiden Seiten des Tals. Die Brücke selbst wiegt satte 120 Tonnen.

Der Laufsteg besteht aus einem 120 Meter breiten Gitterrost. Ein mit Stahlnetzen verschlossenes Geländer mit einer Höhe von 130 Zentimetern sorgt für die nötige Sicherheit. Wer nach Sonnenuntergang über die Brücke laufen möchte, profitiert von einer dezenten Beleuchtung. Man genießt eine bombastische Aussicht auf den Harz. Die Aussicht aus rund 100 Metern Höhe ist grandios, auch wenn die Umgebung je nach Wetterlage im dichten Nebel versinkt.

Wallrunning an der Rappbodetalsperre im Harz

Wallrunning

Mit dem Wallrunning verfügt der Veranstalter Harzdrenalin über eine weitere Attraktion im Harz. Auf der Wendefurth-Talsperre bei Thale hat man die Gelegenheit, eine Staumauer senkrecht hinunter zu laufen. Möglich machen das die Wallrunning Guides, die die Gäste detailliert in die Kunst des Wallrunnings im Harz einweisen. Natürlich ist das nur mit einer entsprechenden Spezialausrüstung möglich. Die Teilnehmer starten an einem Seil hängend und mit einem Spezialgurt gesichert von der Mauerkrone und begeben sich von dort aus auf ihren rund 43 Meter langen Spaziergang in die Tiefe. Das Tempo bleibt dabei einzig und allein dem Mauerläufer überlassen. Die Höhe ist schwindelerregend und man genießt beim Abstieg das Gefühl der Schwerelosigkeit.

Die Läufer müssen mindestens 40 Kilogramm schwer sein. Es gilt ein Höchstgewicht inklusive Kleidung von 120 Kilogramm. Eine normale psychische und physische Konstitution ist erforderlich. Schwangere, Alkoholisierte und unter Drogen stehende Personen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Für Kinder im Alter ab acht Jahren besteht mit Erlaubnis der Eltern die Möglichkeit, sich an der Mauer abseilen zu lassen. Die Kinder sitzen in einem Vollgurt und werden an der Mauer vorsichtig hinabgelassen. Das Wallrunning findet fast immer statt. Bei starkem Hagel, Regen, Wind und Schnee wird die Veranstaltung abgeblasen. Wer möchte, kann mit der Helmkamera das ganze Geschehen filmen beziehungsweise sich während des Abstiegs filmen lassen.

Megazipline an der Rappbodetalsperre bei Elbingerode im Harz

Megazipline

Die Megazipline ist die größte Doppelseilrutsche in Europa. Sie befindet sich rund 120 Meter über dem Abgrund der Rappbodetalsperre im Harz. Das rasante Vergnügen steht allen mindestens 10 Jahre alten Personen offen, die wenigstens 40 und höchstens 120 Kilogramm wiegen und frei von körperlichen Gebrechen sind. Je nach Windverhältnis findet eine Korrektur in den oberen oder unteren Gewichtsbereich statt. Kinder unter 18 Jahren benötigen die Zustimmung der Eltern.

Schon beim Start erwartet den Teilnehmer vom Turm aus eine atemberaubende Aussicht über das Wendefurther Sportbecken und die Rappbodetalsperre. Nach dem Anlegen des Sicherheitshelms und der Sicherheitsausrüstung geht es in rasantem Tempo an einem Seil befestigt durch die Lüfte. Auf der rund einen Kilometer langen Strecke bewältigt der Teilnehmer mit dem „Flying Fox“ 120 Höhenmeter entweder alleine oder parallel mit einer weiteren Person. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 85 Stundenkilometern rauscht man über das Wasser des Bodetals. Der Teilnehmer schwebt senkrecht beziehungsweise bäuchlings in Liegeposition über die schöne Landschaft im Harz. Seine Hände und Arme sind frei, so dass er diese wie Flügel ausbreiten kann und sich dabei wie ein Vogel durch die Luft bewegt. Die Megazipline ist mit Ausnahme des Monats Januar ganzjährig geöffnet.

Bei starkem Regen, Wind, Gewitter, Hagel oder Schneefall entfällt das Vergnügen aus Sicherheitsgründen. Damit die rasante Fahrt in Erinnerung bleibt, bekommt der Pilot eine Gopro Hero 3 Actioncam geliehen. Diese befindet sich am Helm und nimmt die Tour in Full HD auf. Die Megazipline wird von Harzdrenalin, einem auf Spaß und Action spezialisierten Unternehmen betrieben.

Gigaswing an der Rappbodetalsperre im Harz

Gigaswing

Gigaswing ist eine Harzdrenalin-Attraktion an der Hängeseilbrücke Titan-RT, die über das Rappbodetal im Harz führt. Der Absprung erfolgt direkt unter der Hängebrücke. Der Teilnehmer ist an einem 75 Meter langen Seil befestigt, das nach dem Bungeesprung unter der Brücke auspendelt. Es ist sowohl möglich, alleine in die Tiefe zu springen als auch mit einer Begleitperson im Rahmen eines Tandemsprungs. An der Hängebrücke befindet sich ein spezieller Absprungraum in etwa 100 Metern Höhe. Das Personal hängt den Teilnehmer in ein extra gesichertes Seilsystem. Nach dem Auspendeln erfolgt das Hochziehen am Seilzug, so dass der Teilnehmer wieder sicher an der Absprungstelle ankommt.

Das Besondere an diesem Bungeesprung ist die Fallhöhe. Während diese in Neuseeland am Kawarau River lediglich 43 Meter beträgt, fällt man über der Rappbode deutlich weiter in die Tiefe.
Teilnehmen dürfen alle Personen mit einem Mindestgewicht von 35 Kilogramm und einem Höchstgewicht von 135 Kilogramm. Beim Tandemsprung beträgt das Maximalgewicht 230 Kilogramm.

Mit Einwilligung der Eltern dürfen schon Kinder ab einem Alter von zehn Jahren an dem Freifallerlebnis teilhaben. Somit ist es möglich, dass ein Elternteil gemeinsam mit einem Kind in die Tiefe springt. Eine normale körperliche und seelische Verfassung wird vorausgesetzt. Alkoholisierte, anderweitig berauschte und schwangere Personen dürfen leider nicht teilnehmen.