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Osterode

Idyllisches Harzstädtchen am Karstwanderweg

Osterode am Harz mit seinen rund 24.000 Einwohnern liegt inmitten einer bergigen Waldlandschaft. Die Stadt bezaubert die Urlauber mit den zahlreichen alten Fachwerkhäusern und historischen Türmen, die sich entlang der Stadtmauer befinden. Die vielen gemütliche Cafés, Geschäfte und Restaurants in der Innenstadt laden zu einer Pause ein. Durch den Ort fließt das Flüsschen Söse und rund fünf Kilometer vor den Stadtgrenzen staut sich die Sösetalsperre. Die westliche Hauptverbindung zwischen dem Nordharz und dem Südharz, die Bundesstraße 243 führt ebenso durch Osterode wie die Bundesstraßen 241 und 498 als Verbindung zwischen dem Ostharz und Solling. Durch den Harzort führt zudem die Bahnstrecke von Herzberg nach Seesen, die sodann weiter nach Braunschweig führt.

Tourismus und Sehenswürdigkeiten

Im Ritterhaus von Osterode präsentiert ein Museum historische Dokumente und Zeugnisse aus der Stadtgeschichte vom Mittelalter bis in die jüngere Vergangenheit. Neben dieser Dauerausstellung finden in den Räumlichkeiten in aller Regelmäßigkeit Sonderausstellung mit wechselnden Themengebieten statt. Rund um Osterode liegen mehrer Burgruinen, die einen ganz eigenen Reiz versprühen, unter anderem die Ruine der Burg Lichtenstein, zwischen Förste und Dorste gelegen. Das Harzkornmagazin, erbaut in den Jahren 1719 bis 1723, gehört wohl zu den eindrucksvollsten Bauwerken. Dort hat in der heutigen Zeit das Rathaus seinen Sitz.

Osterode ist bei Wanderfreunde vor allem als Ausgangspunkt des circa 100 Kilometer langen Wanderweges nach Thale, dem berühmten Harzer Hexenstieg, bekannt und beliebt. Nicht minder eindrucksvoll ist der Karstwanderweg, der durch eine in Europa einmalige Gipskarstlandschaft führt. Darüber hinaus bieten sich noch der Harzer Försterstieg und der Harzer Baudensteig an, wobei letzterer die zahlreichen gemütlichen Waldgaststätten und Berggasthöfe im südlichen Westharz verbindet.