XWir verwenden Cookies für die Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie deren Verwendung zu. Details ansehenWir verwenden Cookies. Wenn Sie weitersurfen stimmen Sie der Nutzung zu. Details ansehen

Sonstige Freizeitaktivitäten

zurück
Nationalpark Harz

Rangerführungen

Ein besonderes Erlebnis im Harz ist die Teilnahme an einer vom Ranger geführten Wanderung. Die Ranger sind die Mitarbeiter der Nationalparkwacht. Sie achten auf das Einhalten der Regeln und sehen im Nationalpark Harz nach dem Rechten. Sie sind zudem ein Ansprechpartner für die Wanderer und helfen bei Problemen gerne weiter. Am beliebtesten sind sie jedoch in ihrer Funktion als Nationalparkführer. Bei einer Ranger-Wanderung erfährt man viel Interessantes über die heimische Flora und Fauna. Sie zeigen einem versteckte Naturwunder und führen fachmännisch durch die Harzer Hochlagen mit ihren Mooren, Bächen und Klippen. Es geht zu blühenden Bergwiesen und Urwäldern.

Auch die geführten Wanderungen rund um die Brockenkuppe sind begehrt. Regelmäßig finden Ranger-Touren zu bestimmten Themen statt. Auf dem Programm stehen auch die Durchführung von Wander- und Projekttagen für Jugendliche und Kindern sowie individuell gestaltete Touren mit speziellen Themen- und Terminwünschen. Die individuellen Führungen eignen sich für Gruppen mit Personen jeden Alters. Zudem gibt es barrierefreie oder zumindest barrierearme Angebote für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder für das Mitführen von Kinderwägen.

Sternwarte in St. Andreasberg im Harz

Sternwarte St. Andreasberg

Bei der im Jahr 2014 eröffneten Sternwarte St. Andreasberg im oberen Harz handelt es sich um die höchst gelegene Einrichtung dieser Art in Norddeutschland. Der Standort befindet sich mitten im Nationalpark Harz am Rehberg auf dem Areal der Bildungsstätte "Internationales Haus Sonnenberg" in einer Höhe von 710 Metern. Die Luft ist hier oben besonders klar und es gibt kaum Lichtverschmutzung durch Lampen und Leuchten. Laut Bundesamt für Naturschutz gehört der Standort zu den dunkelsten Regionen des Landes. Mit einem Wert von 21,81 mag/arcsec² zählt Sankt Andreasberg zu den sechs besten Plätzen für astronomische Beobachtungen in Deutschland. Oft ist es möglich, die Andromeda-Galaxie oder die Milchstraße mit bloßem Auge zu erkennen. Die Sternwarte ist dazu da, allen Menschen astronomische Grundkenntnisse zu vermitteln. Außerdem besteht die Möglichkeit, Wissenschaft, Kultur und Natur barrierefrei zu erleben. Im Lauf der Zeit erfolgen weitere Modernisierungsmaßnahmen, so dass das Areal allmählich zur ersten komplett barrierefreien Sternwarte Deutschlands ausgebaut wird.

Der Besucher steht die Nutzung mehrerer Teleskope offen. Es ist ein Spiegelteleskop inklusive einem Hauptspiegel mit einem Durchmesser von 40 cm vorhanden. Das Gerät verfügt über eine computergesteuerte Montierung. Das Spiegelteleskop erlaubt sowohl die fotografische als auch die visuelle Nutzung. Ein Spiegelteleskop mit einem 120 cm großen Durchmesser befindet sich 2020 noch in der Planungsphase. Ebenso möchte man einen Galaxienpark gründen und die in der Nähe der Sternwarte befindlichen Orte mit einem Sternenpfad vernetzen. Im Außenbereich befinden sich fünf unterschiedlich hohe Teleskopsäulen mit einer Datenübertragungstechnik und Elektroanschlüssen.

Seit dem Jahr 2009 findet in der Sternwarte St. Andreasberg das Teleskoptreffen "STATT" statt. Daran nehmen regelmäßig mehr als 100 Menschen teil. Auf dem umfangreichen Besucherprogramm stehen unter anderem Vorträge von renommierten Experten, Workshops und Himmelsbeobachtungen.

Die Sternwarte erhielt bislang zahlreiche Auszeichnungen wie die Wahl zu den „Besten im Harz“ in der Kategorie „Natur Pur“, den zweiten Platz beim Bildungspreis der Braunschweiger Region im Jahr 2014 und den dritten Platz beim Reiff Bildungspreis für Schulastronomie im Jahr 2013. Die Anlage wird vom gemeinnützigen Verein „Sternwarte Sankt Andreasberg e.V.“ getragen. Der Verein existiert seit 2008.

Sternwarte St. Andreasberg

Okersee-Schifffahrt im Harz

Okersee Schifffahrt

Der Okersee ist ein von dem Fluss Oker durchflossener Stausee im Landkreis Goslar, unweit von Altenau und Clausthal-Zellerfeld. Das aufgestaute Wasser dient dazu, die Turbine für das Wasserkraftwerk Romkerhalle anzutreiben. Im Sommer laden einige ausgewiesene Bereiche des Sees zum Bootfahren, Schwimmen und weitere Möglichkeiten des Wassersports ein. Im Winter ist der Okersee für seine Eisbadeveranstaltungen bekannt. Nirgendwo anders in Norddeutschland ist es zudem möglich, in so großer Höhe eine Schifffahrt zu unternehmen. Als einzige Talsperre im Harz ist die Okertalsperre für den Linienschiffverkehr freigegeben. Eine Fahrt auf dem Ausflugsschiff MS „AquaMarin“ ist schon allein aufgrund der außergewöhnlich schönen Landschaftskulisse ein ganz besonderes Erlebnis. Bizarre Felsschluchten, Höhlen, plätschernde Wasserfälle und tiefe Bergwälder umgeben den See. Der Panoramablick auf die Seen- und Berglandschaft ist imposant.

Rund zehn Monate im Jahr hat der Besucher Gelegenheit, auf dem 225 Hektar großen Gewässer mit dem Linienschiff zu fahren und die frische Harzer Brise an Deck zu genießen. Die Saison dauert von Anfang März bis Januar. Mit einer Länge von rund 35 Metern bietet die MS „AquaMarin“ bis zu 250 Personen Platz. Die Fahrten finden mit einigen Einschränkungen im Winter täglich statt. Freundliche Stewardessen begleiten die Passagiere auf ihrer Fahrt durch eine der schönsten Regionen im Harz. Im Restaurant „Nautico“ erhalten die Gäste Windbeutel, Kuchen, Eiscreme und feine Speisen. Immer wieder finden spezielle Veranstaltungen statt, zu denen der Kapitän M. J. Römermann und seine Mannschaft die Gäste herzlich begrüßen.

Okersee Schifffahrt