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Harzer Schmalspurbahnen

Harzer Schmalspurbahnen

Harzer Schmalspurbahnen

Die Eisenbahngesellschaft der „Harzer Schmalspurbahnen GmbH“ hat ihren Sitz in Wernigerode und betreibt ein circa 140 Kilometer umfassendes Schienennetz mit überwiegenden dampfbetriebenen Schmalspurstrecken und gilt als große Attraktion und Sehenswürdigkeit des Harzes. Dieses Streckennetz ist das längste zusammenhängende, dampfbetriebene Schienennetz Europas. Die Harzer Schmalspurbahnen haben eine Spurweite von 1.000 Millimetern und umfasst die Strecken Brockenbahn, Selketalbahn und Harzquerbahn. Die Bahn verbindet auf ihrer wohl bekanntesten Strecke, der Brockenbahn, die Station „Drei-Annen-Höhe“ - und einem Zwischenstopp in Schierke - mit dem Brocken. Auf diesen Strecken fahren jeden Tag nach einem festen Fahrplan ausschließlich Züge, die mit Dampflokomotiven gezogen werden und den Fahrgästen bietet sich ein das überwältigende Panorama des Nationalpark Harz. Besonders im verschneiten Winter hat eine Fahrt mit den Harzer Schmalspurbahnen durch den Oberharz einen ganz besonderen Reiz.

Dem Fahrgast bieten sich tiefverschneite Tannenwälder und schneeverwehte Hochflächen. Bei klarer Bergluft kommt ein phantastischer Ausblick vom Brocken weit hinein in das weite Umland. Die älteste Schmalspurbahn des Harzes, die Selketalbahn folgt in ihrem Streckenverlauf dem Fluss Selke zwischen den Ortschaften Albrechtshaus und Mägdesprung. Sie ist ein echter Geheimtipp für Natur- und Eisenbahnfreunde und führt durch bezaubernde und abwechslungsreiche Landschaften und bewältigt dabei enorme Anstiege. Zudem passiert die Selketalbahn die Wendeschleife im Bahnhof Stiege. Die Streckenlänge dieser Schmalspurbahnbeträgt von Quedlinburg bis nach Hasselfelde insgesamt 61 Kilometer und die Selketalbahn transportiert über 120.000 Fahrgäste pro Jahr. Die Harzquerbahn, die dritte der Harzer Schmalspurbahnen durchquert den Harz einmal von Norden nach Süden. Zwischen den Städten Wernigerode und Nordhausen kommt die Harzquerbahn auf einer Strecke von 60 Kilometern an zahlreichen Schönheiten des Harzes vorbei. Die Bahnfahrt, die etwa drei Stunden dauert, führt vorbei an idyllischen Häusern mit wunderschönen Vorgärten und durch den einzigen Tunnel der Harzer Schmalspurbahnen über eine Hochebene bis nach Benneckenstein und letztendlich über waldreiche Täler über Ilfeld bis nach Nordhausen. Während einer Bahnfahrt mit der Harzquerbahn verspürt der Fahrgast den Flair längst vergangener Zeiten.