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Brocken

Der Brocken im Harz

Brocken

Der Brocken ist mit insgesamt 1.141 Metern über dem Meeresspiegel nicht nur der höchste Berg des Harzes, sondern zugleich der höchste Berg Norddeutschlands. Über zwei Millionen Besucher pro Jahr machen den Brocken zu einem der beliebtesten Ausflugsziele (Top 10) in ganz Deutschland und zur größten Sehenswürdigkeiten des gesamten Harzes. Den Brocken, der im Nationalpark Harz liegt, erreicht man entweder mit der Brockenbahn der Harzer Schmalspurbahnen oder per Fuß durch eine landschaftlich reizvolle Gegend. Für die Wanderfreunde beginnt der acht Kilometer lange Goetheweg am Torfhaus und endet auf der Spitze des Brockens. Dieser Wanderweg beschreibt eine vermutete Wegstrecke, die Johann Wolfgang von Goethe bei seinem Brockenaufstieg im Jahr 1777 wählte. Von den benachbarten Ortschaften Schierke, St. Andreasberg und Braunlage führen weitere reizvolle Wanderwege auf den Brocken. Ebenso führt der Harzer Hexenstieg auf einer Gesamtlänge von etwa 100 Kilometern von der Ortschaft Altenau über den Brocken bis nach Thale. Wem das Wandern zu langsam erscheint, hat auch die Möglichkeit, im Rahmen des Brockenlaufs den Gipfel zu erklimmen. Auf dieser alljährlichen Veranstaltung haben bis zu 1.000 Sportler die Möglichkeit, sich im Berglauf zu messen.

Eine Fahrt mit der Brockenbahn ist nicht nur für Eisenbahnfreunde ein faszinierendes Erlebnis. Die Strecke verläuft vom Bahnhof Drei-Annen-Höhe ausgehend über Schierke und einer Länge von etwa 19 Kilometern bis in den Brockenbahnhof. Die Fahrgäste können während der Fahrt auf den Brocken die phänomenale Landschaft und das beeindruckende Panorama des Nationalpark Harz bewundern. Auf der Spitze des Brockens thront die weithin sichtbare und 123 Meter hohe Sendeanlage der Deutschen Telekom für den Datenrichtfunk, Fernsehen und Rundfunk.

Direkt daneben befindet sich das Brockenmuseum, in dem man auf eindrucksvolle Art und Weise die Geschichte des Brockens sowie die Flora und Fauna des Harzes nacherleben kann. In diesem Brockenhaus befindet sich zudem noch eine alte Abhöreinrichtung des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR, die sogenannte „Stasi-Moschee“. Die dazugehörigen Antennenanlagen können in der Kuppel besichtigt werden. Zudem warten ein Restaurant und das Brockenhotel mit dem Brockenwirt auf die Gäste aus Nah und Fern. In den umliegenden Orten am Fuße des Brockens, befinden sich auch zahlreiche Ferienwohnungen mit Sauna, so dass nach einer ausgiebigen Wanderung dem Muskelkater vorgebeugt werden kann.